Am Samstag, 21. September startete Lina Hirschoff vom TSV Meßstetten bei den Deutschen Meisterschaften im Achtkampf in Eutin (Schleswig-Holstein). Hierfür musste im Vorfeld bei den Landesmeisterschaften die Qualifikationsnorm von 89,0 Punkten erreicht werden.

Im deutschen Achtkampf der Frauen stehen neben den vier Turndisziplinen Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden auch noch 100m-Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderballwerfen auf dem Programm. Alle acht Disziplinen werden an einem Tag absolviert.

Unterstützt wurde die TSV-Turnerin dabei von Meßstetter Cheftrainerin Patricia Bodmer. 

In der Startliste, die nach Qualifikationspunktzahlen geordnet war, war Lina Hirschoff auf dem 11. Platz gesetzt. Ihr persönliches Ziel war eine Platzierung in den Top 10, Trainerin Bodmer erhöhte diese Zielvorgabe jedoch während des Wettkampfes auf “Top 6”. 

Hirschoff startete am Stufenbarren mit einer sauberen und schwierigen Übung in den langen Wettkampf. Sie wurde mit 12,95 Punkten belohnt, was die beste Barren-Wertung des Tages war. Am Schwebebalken schaffte sie es abgesehen von kleinen Unsicherheiten ohne Sturz durch die Übung (11,55). Bei ihrer Bodenkür zeigte sie eine saubere Ausführung und bekam 13,30 Punkte. Am Sprung konnte sie den gehockten Tsukahara in den Stand bringen (13,20).

Nach den vier turnerischen Disziplinen lag die Meßstetterin in dem 28-köpfigen Teilnehmerfeld auf Rang 4 bei einem Zwischenergebnis von 51,0 Punkten. Nun galt es, bei der Leichtathletik an die Leistungen anzuknüpfen. 

Gerade in der Leichtathletik war das Teilnehmerfeld dieses Jahr stark aufgestellt, einige Spitzenleistungen wurden von den Athletinnen sogar unter Beifall des Publikums erbracht. 

Sprint (14,46s), Kugelstoßen (8,65m) und Weitsprung (4,62m) absolvierte Hirschoff mit ordentlichen Leistungen. Beim Schleuderballwerfen konnte sie mit 43,78 Metern sogar eine neue persönliche Bestleistung und die zweitbeste Weite aller Starterinnen erreichen. Am Ende eines langen, harten Tages fühlte sie sich zwar “wie vom Bus überfahren”, freute sich aber, bei der Siegerehrung als sechste mit 92,415 Punkten auf die Bühne gerufen zu werden. Das persönliche Ziel, fehlerfrei durch alle acht Disziplinen zu kommen, und eine Top-6-Platzierung waren erreicht.

Deutsche Meisterin wurde Vanessa Ziesenitz aus Kiel, die ihren Titel von 2018 somit verteidigen konnte. 

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